Berufshaftpflicht Ernährungsberater

Mit einer Berufshaftpflicht sind selbstständige Ernährungsberater vor Schadenersatzansprüchen ihrer Klienten geschützt. Eine gute Versicherung prüft alle Forderungen und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Manche Versicherungen vertreten ihre Versicherten auch bei Prozessen und wirken auf diese Weise wie eine Rechtsschutzversicherung. Grundsätzlich schützt die Berufshaftpflicht den Ernährungsberater vor Ansprüchen durch Personen-, Sach- und Vermögensschaden. Damit sie die entstandenen Folgekosten nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen, ist eine Berufshaftpflicht von großer Bedeutung. Ohne eine geeignete Berufshaftpflicht könnte es für den Ernährungsberater den finanziellen Ruin und das berufliche Aus bedeuten.

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Verschiedene Anbieter der Berufshaftpflicht für Ernährungsberater miteinander vergleichen

Von Versicherer zu Versicherer unterscheiden sich nicht nur die Beiträge zur Berufshaftpflicht für Ernährungsberater, sondern auch die Leistungen. Daher empfiehlt sich ein genauer Vergleich der Versicherungen, bevor ein Vertrag abgeschlossen wird. Um einen Marktüberblick über die verschiedenen Anbieter der Berufshaftpflichtversicherung und ihre Konditionen zu erhalten, können Sie Online Rechner nutzen, die Ihnen kostenfrei im Internet zur Verfügung stehen.

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Wovon die Beitragshöhe zur Berufshaftpflicht für Ernährungsberater abhängt

Die Höhe des Beitrags zur Berufshaftpflicht für Ernährungsberater ist neben dem vereinbarten Versicherungsschutz auch von weiteren Faktoren abhängig. Neben den versicherten Leistungen wirkt sich vor allen Dingen auch die Höhe der Deckungssumme, die Höhe des erzielten Umsatzes und die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter auf die Prämienhöhe aus. Den beruflichen Schutz können Sie auch mit einer privaten Haftpflichtversicherung kombinieren. Auf diese Weise sind Ernährungsberater und ihre Familien umfassend in allen Bereichen abgesichert. Kombinierte Policen ermöglichen darüber hinaus auch hohe Einsparungen bei den Beiträgen.

Checkliste Ernährungsberatung laut https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fb/Checkliste-Ernaehrungsberatung-Berater.pdf

Persönliche Beratung
Beispiele: Face-to-Face, telefonisch/online, Lehrküche, Einkaufstraining Ja Nein
Sie betreiben keinen Produktverkauf.
Sie empfehlen keine bestimmten Marken und keine Produkte eines einzelnen
Herstellers.

Sie verwenden in der Beratung mindestens zwei verschiedene Produktbeispiele,
z. B. wenn Sie mit Produktverpackungen/Fotos arbeiten.
Bei direkten Klientenfragen zu einem bestimmten Produkt informieren Sie
über Beurteilungskriterien und/oder teilen Ihre eigenen Erfahrungen oder die
Erfahrungen von anderen Klienten mit.

Sie machen keine Ernährungsempfehlungen auf Basis von wissenschaftlich
nicht abgesicherten Tests/Analysen und führen diese Tests/Analysen auch
nicht durch.
Sie erlangen keinen direkten oder indirekten Vorteil durch die beispielhafte
Nennung von Produkten.

In der Beratung eingesetzte Materialien und Medien
Beispiele: Internetseite, Flyer, Broschüren, Bücher, Online-Beratung/OnlineCoach, Apps, Software
Ja Nein
Die eingesetzten Materialien in der Ernährungsberatung, -therapie und -bildung
entsprechen den aktuellen fachwissenschaftlichen Standards und sind frei von
Produktwerbung. Liegt Ihnen kein unabhängiges Material für spezielle
Fragestellungen vor, prüfen Sie dieses kritisch vor jedem Einsatz.
Ihre Internetseite und sonstige Veröffentlichungen oder Eigenwerbung sind frei
von Produktwerbung.
Umgang mit Produkten und Lebensmitteln
Beispiele: Nahrungsergänzungsmittel und Supplemente, Functional Food, diätetische Lebensmittel, industriell verarbeitete Lebensmittel (z. B. Margarine, Öle,
Milchprodukte), Medizinprodukte (z. B. Diabetes-Pen)
Ja Nein
Sie informieren über die Eigenschaften/Zusammensetzung von Produkten und
Lebensmitteln unabhängig von Marken.
Sie sprechen keine Empfehlung für bestimmte Produkte und Lebensmittel aus.
Wenn es erforderlich ist, konkrete Produkte zu nennen, lassen Sie dem Klienten
die Wahl und geben ihm objektive Kriterien für die Entscheidungsfindung.

Sie erlangen keinen direkten oder indirekten Vorteil durch die beispielhafte
Nennung von Produkten.
Form der beruflichen Tätigkeit
Beispiele: als Angestellte in festem Beschäftigungsverhältnis und für verschiedene Institutionen tätig; als Honorarkraft für verschiedene Institutionen tätig
Ja Nein
Wenn Sie für einen Arbeitgeber/Auftraggeber produktabhängig tätig sind und
darüber hinaus unabhängige Ernährungsberatung anbieten, dann achten Sie
bei dieser auf eine produktneutrale Beratung.
Sie gewährleisten eine klare Trennung von unabhängiger Ernährungsberatung
und anderen Tätigkeiten, z. B. bei der Betreuung eines Messestandes für einen
bestimmten Hersteller oder als Markenbotschafter. Sie werben dann nicht für
spezielle Produkte/Marken mit Ihrem Zertifikat.

Berufshaftpflichtversicherung und Betriebshaftpflichtversicherung Angebot für Kunden, was mitversichert ist, Selbstständige und Private. Tätigkeit im Vergleich, Kosten für Heilpraktiker, welche Versicherungen Sie benötigen, Praxis mitversichert.

Vermögensschadenhaftpflicht Makler Vergleich

Quelle ernaehrungsberater.net/ernaehrungsberater-gehalt

Bundesland Durchschnittliches Gehalt
Baden-Württemberg 1.750 €
Bayern 2.700 €
Berlin 1.500 €
Brandenburg 1.400 €
Bremen 1.750 €
Hamburg 1.500 €
Hessen 1.800 €
Mecklenburg-Vorpommern 1.500 €
Niedersachsen 3.600 €
Nordrhein-Westfalen 2.100 €
Rheinland-Pfalz 2.000 €
Saarland 2.000 €
Sachsen 1.950 €
Sachsen-Anhalt 1.550 €
Schleswig-Holstein 1.800 €
Thüringen 1.600 €

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
㤠280 Schadensersatz wegen Pflichtverletzung
(1) Verletzt der Schuldner eine Pflicht aus dem Schuldverhältnis, so kann der Gläubiger Ersatz des hierdurch entstehenden Schadens verlangen. Dies gilt nicht, wenn der Schuldner die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.
(2) Schadensersatz wegen Verzögerung der Leistung kann der Gläubiger nur unter der zusätzlichen Voraussetzung des § 286 verlangen.
(3) Schadensersatz statt der Leistung kann der Gläubiger nur unter den zusätzlichen Voraussetzungen des § 281, des § 282 oder des § 283 verlangen.“

Beruf Durchschnitt
Diätassistent 1.800 €
Diabetesberater 2.150 €
Fachwirt Gesundheits- und Sozialwesen 2.600 €
Gesundheitsberater 2.600 €
Ernährungswissenschaftler 2.700 €
Gesundheitsmanager 3.000 €
Durchschnittsgehalt 2.430 €
Was die Berufshaftpflicht für Ernährungsberater abdeckt

In der Berufshaftpflicht für Ernährungsberater sind in der Regel Tätigkeiten als Dozent und die Durchführung von Schulungen und Seminaren mitversichert. Außerdem sind alle Arten der Therapie oder Behandlung im genannten Beruf versichert. Wichtig ist auch ein voller Versicherungsschutz bei Hausbesuchen, der beitragsfrei mitversichert werden sollte. Vom Versicherungsschutz sind Eigenschäden ausgenommen sowie Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden. Die Versicherung wehrt zu Unrecht erhobene Forderungen ab. Im Falle einer Klage vertritt der Versicherer den Ernährungsberater vor Gericht und übernimmt die Kosten für Gericht und Anwalt.

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Fazit Berufshaftpflicht Ernährungsberater

Obwohl der Gesetzgeber keine Berufshaftpflicht für Ernährungsberater zwingend vorgeschrieben hat, sollten diese sich dennoch vom ersten Tag an mit einer Berufshaftpflicht absichern. Damit der Ernährungsberater im Schadensfall umfassend abgesichert ist, müssen die Leistungen der Berufshaftpflicht auf seine persönlichen Anforderungen zugeschnitten sein. Nur wer sich vorab mit den benötigten Leistungen beschäftigt, ist im Ernstfall durch die Berufshaftpflicht abgesichert. Den Beitrag zur Berufshaftpflicht kann der Versicherte durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung reduzieren.

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